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Pechschwarz ihre Haare, Sohlen der Erde entrückt, Pomade trotz junger Jahre, Kleidung knallig verzückt; Den Kopf hält sie schief, beharrlich fallen Strähnen Parfüm umwabert den Mief; in mir ist Grelle und Gähnen. Scheues, unschuldiges Lächeln, wechselnd mit brüskem Empören, daß Männer nach ihr hecheln; in mir herrscht Wirre, Beschwören. Trudelnde Erinnerungsfetzen absplitternd von gemeiner Rede, wühlen Wogen auf, verletzen die dünne Kruste ihrer Blöße. Dann wieder lastendes Schweigen, Beziehung am seidenen Faden, sich verstecken, sich zeigen; in mir ist Wunde und Ahnen. Von seinem Stachel durchdrungen, rieb sie Wasser gegen Spuren, doch ihr Schloß bleibt zersprungen, und der Vorwurf herumzuhuren. Schriller, lautloser Schrei streichelt trotzig die Mauer des Schicksals Tyrannei; in mir Bestürzung und Trauer. In der Tiefe ward sie berührt War da Schuld, war da Empfinden? Ist da Haß, der ihm gebührt? In mir Wut, fremdlich Befinden. Doch schließlich bricht der Damm der Tränen weckt auf Enttäuschungen und Gram, die sich schon längst vergessen wähnen; In mir sind Fragen und viel Scham. Doch wer bot Schutz und gab ihr Halt? und wem kann sie noch nahe sein? Des Lebens Glut blieb in ihr kalt, Lebendigkeit erglüht zum Schein. Aus Liebe hat sie nicht gesprochen; sie wollte die Familie retten und schonen, die doch längst zerbrochen; mein Atem stockt gebannt in Ketten. | |
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Welch Sehnen nach Geborgenheit, vertrauen und vergessen können, nach Ruhe, Frieden, Heiterkeit, sich Nächte ohne Ängste gönnen. Gern würd' ich in den Arm sie nehmen, beweisen, daß ich anders bin. Allein mein Blick schafft's sie zu lähmen; Ihr Schrei vibriert tief in mir drin. Doch die Prinzessin wird geweckt, die tief nun unter den Matratzen die Erbse sucht und sich entdeckt, sich kühn entgegenstellt den Fratzen. Zu einem Freund, sagt sie jetzt Nein und meint doch Ja und testet bloß, ob er die Grenze auch hält ein, der "Willkür" folgt zu ihrem Schoß. Im Lichte ihrer Liebe löst sich des Werwolfs Schatten schließlich auf; ihr Antlitz wirkt nun recht lebendig; ich laß' der Spannung freien Lauf. Es glänzt der Edelstein geschliffen, und zart erblüht ihr fraulich Lächeln; Von Wehmut, Stolz bin ich ergriffen beim Abschied (Thomas Mayr) |